Holzschnitzkunst im Grödnertal: Tradition für die Ewigkeit

Holzschnitzkunst im Grödnertal: Tradition für die Ewigkeit

Das Grödnertal in Südtirol ist seit dem 17. Jahrhundert für seine außergewöhnliche Holzschnitzkunst bekannt. Über Generationen hinweg entwickelte sich hier eine Handwerkstradition, die weit über die Alpen hinaus geschätzt wurde.

Im 18. Jahrhundert entstanden neben Altären und Heiligenfiguren auch kunstvolle Holzspielzeuge für wohlhabende Familien des deutschsprachigen Raumes. Ab dem 19. Jahrhundert wurden durch spezialisierte Verlegerfirmen sakrale Holzschnitzereien, insbesondere Krippen und Krippenfiguren, in die ganze Welt exportiert.

Die Herstellung erfolgte und erfolgt bis heute in mehreren Arbeitsschritten: Bildhauer, Fräser und Fassmaler arbeiten Hand in Hand, um aus rohem Holz kunstvolle Werke zu schaffen. Diese enge Verbindung von Handwerk, Erfahrung und Liebe zum Material prägt das Grödnertal bis heute.

Auch die Vorfahren der Aeterna Gründer Camillo und Beniamino Grossrubatscher, aus der bekannten Moroder-Dynastie, waren seit dem 16. Jahrhundert eng mit der Kunst der Holzschnitzerei verbunden. Als Holzhändler, Altarschnitzer und Fassmaler erlangten sie ein Renommee bis nach Rom und gaben ihr Wissen innerhalb der Familie weiter.

Aus dieser Tradition heraus entstehen heute stilvolle Holzurnen.
Aus Liebe zum Holz, einem Werkstoff mit Seele, Wärme und Charakter, werden Urnen geschaffen, die mehr sind als ein Gefäß: Sie sind Ausdruck von Respekt, Erinnerung und Verbundenheit.

Von der Natur für die Ewigkeit.
Aus Holz gefertigte Urnen aus dem Grödnertal in Südtirol. Für eine liebevolle Erinnerung.